SEE APOTHEKE HARD
Tipp

Arnika

Zu den sicher bekanntesten Pflanzen aus der Apotheke der Natur gehört die Arnika. Die Bestandteile der Heilpflanze wirken entzündungshemmend und werden deshalb besonders gerne als Salbe verwendet. Die Seeapotheke Hard stellt Ihnen diesen prominentesten Vertreter der heimischen Volksmedizin vor.

Typisch für die Gebirgspflanze Arnika (wissenschaftlicher Name: Arnica montana) ist ihre leuchtende, sonnengelbe Blüte. Im Volksmund wird die Pflanze u.a. auch als Johannisblume bezeichnet – nicht zu verwechseln mit dem Johanniskraut. Diese Bezeichnung rührt daher, dass man früher die Blüten am Johannistag, dem Tag der Sommersonnenwende, gepflückt hat, da sie dann besonders wirksam sein sollten. Bei Hildegard von Bingen hatte die Arnika als Heilpflanze einen hohen Stellenwert.

Wie der lateinische Name bereits andeutet, wächst Arnika bevorzugt in Gebirgshöhenlagen bis etwa 2.800 Metern, insbesondere in Europa. In freier Natur wird sie bis zu 60 cm hoch und ist sehr wohlduftend. Da sie teilweise aber unter Naturschutz steht, wird sie inzwischen auch gezüchtet, so dass der Wildbestand geschont werden kann.

Arnika wirkt entzündungshemmend

Die Blüten der Arnika enthalten bestimmte Stoffe (Sesquiterpenlacton-Ester), die entzündungshemmend und antimikrobiell wirken. Dies ist sogar durch klinische Studien belegt. Dabei wurden z.B. positive Effekte von Arnika-Salbe und -Gel bei chronischer Veneninsuffizienz festgestellt. Bei Arthritis an den Händen konnten Verbesserungen von Beweglichkeit und Schmerzreduktion festgestellt werde. Diese Wirkungen waren sogar mit denen von klassischen Präparaten vergleichbar.

Neben den bereits genannten Anwendungsgebieten bei Venenentzündungen wird Arnika auch eingesetzt bei Krampfadern, Gicht und Rheuma sowie bei Blutergüssen oder Verletzungen. Neben Arnika-Salbe und -gel kommt auch Arnika-Tinktur zum Einsatz. Dies deutet auch bereits hin, dass Arzneizubereitungen mit Arnika nur für die äußerliche Anwendung bestimmt sind. Die Pflanzen enthalten nämlich neben den positiven Bestandteilen auch Giftstoffe, die bei der Einnahme von Arnikapräparaten zu Vergiftungen mit Pulsbeschleunigung, Herzklopfen und Atemnot bis hin zum Tod führen können.

Die Apothekerinnen und Apotheker der Rat & Tat Apotheke beraten Sie gerne fachkundig hinsichtlich der Wirkungen der Heilpflanze und empfehlen Ihnen je nach Anwendungszweck eine geeignete Salbe, ein Gel oder eine Tinktur mit hochwertigen Arnika-Extrakten. Daneben erhalten Sie in der Seeapotheke Hard auch viele weitere hochwertige Präparate für Ihre Gesundheit.