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Tipp

Reisethrombose

Winterzeit ist Reisezeit, und viele zieht es in dieser kalten Jahreszeit in wärmere Gefilde. Und das bedeutet oft langes Sitzen im Flugzeug oder Auto – mit einem zum Teil hohen bis sogar lebensgefährlichen Risiko. Denn durch das lange Sitzen droht eine Thrombose. Mit der richtigen Vorbeugung halten Sie das Blut im Fluss.

Insbesondere langes Sitzen in der gleichen Position, wie es eben bei Langstreckenflügen oder langen Autofahrten der Fall ist, verlangsamt den Blutstrom aus den peripheren Organen (Füße, Beine) zurück zum Herzen. Es besteht die Gefahr, dass sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet, der die Venen verstopft. Im schlimmsten Fall wandert der Thrombus aber weiter und verstopft wichtige Gefäße in der Lunge, im Herz oder Kopf. Die Folge ist eine Lungenembolie, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Das Tückische daran:  Bis zu einem solchen Notfall können Tag und Wochen vergehen, etwa wenn der Blutpfropfen sich erst sehr viel später löst und zu wandern beginnt.

Tipps zur Thrombose-Vorbeugung

  • Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, machen Sie  regelmäßige Pausen. Bewegen Sie die Beine und gehen Sie ein paar Minuten. Im Flugzeug oder in der Bahn können Sie hierfür die Gänge benutzen.
  • Auch im Sitzen können Sie die Wadenmuskulatur aktivieren, indem Sie die Fußspitzen heben und senken und kreisförmig bewegen. Führen Sie diese Übung etwa 5-10 Minuten pro Stunde durch.
  • Besonders im Flugzeug sollten Sie viel trinken (möglichst kein Kaffee oder Alkohol), um der Blutgerinnung entgegenzuwirken.
  • Verzichten Sie möglichst auf Schlafmittel, da Sie während des Schlafs weder trinken noch sich bewegen können.
  • Für Risikopersonen wie Diabetiker, ältere Menschen, Übergewichtige oder Menschen mit bestehender Neigung zu Venen- oder Krampfaderleiden empfiehlt es sich, Thrombosestrümpfe zu tragen oder sogar eine Heparinspritze mitzuführen (unbedingt vor dem Einchecken deklarieren).

Wenn Sie vorhaben, eine längere Reise anzutreten, können Sie sich gerne in der Rat & Tat Apotheke beraten lassen. Die Apothekerinnen und Apotheker der Seeapotheke Hard können Ihnen nicht nur wertvolle Tipps zur Thrombose-Vorbeugung geben, sondern Sie zum Beispiel auch bei der Auswahl geeigneter Stützstrümpfe beraten.